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Gemeinsam gestalten

Fluss

Am Mittwoch, den 2. April 2025, fand das inzwischen vierte Town Hall Meeting der Werkstatt transSCAPE – Kulturelle Räume des Wissens statt – ein offenes Forum für alle, die die Zukunft des Wissenschaftshafens Magdeburg aktiv mitgestalten möchten. Zahlreiche Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft nutzten die Gelegenheit, um sich auszutauschen, neue Ideen einzubringen und gemeinsam an einer nachhaltigen und kooperativen Entwicklung des Standorts zu arbeiten.

Das 4. Town Hall Meeting machte deutlich, wie viel Potenzial im kooperativen Miteinander steckt. Der Wissenschaftshafen wird mehr und mehr zu einem Ort, an dem neue Allianzen entstehen, an dem Studierende, Stadtgesellschaft und Fachleute gemeinsam Zukunft entwerfen – lebendig, vielfältig und experimentierfreudig.


Medientitel

Perspektiven für den Wissenschaftshafen:
Impulse, Ideen und Interaktion

Nach der Begrüßung durch PD Dr. Nora A. Pleßke, Projektleiterin von transSCAPE, bot das Town Hall Meeting vielfältige Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Visionen rund um den Wissenschaftshafen.

In seiner Keynote hob Dipl.-Ing. Arch. Mattias Rau, Mitglied des Gestaltungsbeirats der Landeshauptstadt Magdeburg, die besondere Bedeutung des Wissenschaftshafens als Ort städtebaulicher Transformation hervor. Er betonte die Chancen, die das industrielle Erbe Magdeburgs für zukünftige Entwicklungen eröffnet.

Anschließend stellte M.Sc. Arch. Zuhar Aljundi, transSCAPE-Stadtkuratorin, das kooperativ entwickelte Zwischennutzungskonzept vor. In ihrem Vortrag wurde deutlich, wie das Areal als urbaner Werkstattraum gedacht ist – ein Ort für kreative Zwischenlösungen, der Raum für Innovation, Teilhabe und Begegnung schafft.


Medientitel

Einblicke in Projekte und Beteiligungsprozesse

Ein zentrales Element des Nachmittags war die Vorstellung aktueller Formate und Pilotprojekte. Dr. Alexander Chmelka präsentierte die Kulturbeete als Modell urbaner Gärten im Hafenquartier. Neben der Gestaltung durch die studentische Agentur wurde auch das begleitende Urban-Gardening-Seminar vorgestellt – ein Beispiel für die Verzahnung von Praxis, Lehre und Engagement.

Unter dem Titel „WORK ON PROGRESS“ gab die transSCAPE-Künstlerin Caroline Hake mit ihrer Fotogalerie einen Einblick in die Aktivitäte im Areals. Ihre Bilder dokumentieren ungeschönte Momente der Projektarbeit und machen die Dynamik des Wandels sichtbar.

Auch die Studierenden selbst kamen zu Wort: Mortimer Hoffmann und Apollinaire S. Mendoza luden zum offenen Austausch über eigene Projektideen ein und informierten über Fördermöglichkeiten. Der direkte Dialog zwischen Studierenden und Projektteam war dabei ein wichtiger Baustein zur weiteren Belebung des Standorts durch studentisches Engagement.

Zum Abschluss wurde das Zwischennutzungskonzept erstmals veröffentlicht – ein Meilenstein für das Projekt. Es fasst die räumlichen Potenziale des Hafens zusammen. Parallel dazu wurde das Sommer-Kulturprogramm 2025 präsentiert, das als zukünftiger Leitfaden für kulturelle Aktivitäten im Hafen fungieren soll.